Neuigkeiten und Aktivitäten

Rob Jansen - aktuell in Alzey zu sehen

Agentur Steve Doll, Antoniterstraße 17


200 Jahre Karl Marx

Am 05.05.wurde Karl Marx im beschaulichen Trier geboren. Keiner konnte nur erahnen was er im Laufe seines Lebens bewirken würde. Im Jahre 1845 notierte er sich elf Thesen über den Philosophen Ludwig Feuerbach. Die elfte Feuerbachthese wurde 1953 im neu entstandenen Foyer der Humbolduniversität Berlin zum Gedenken an Karl Marx durch die SED angebracht. 2010 setzt sich die HU mit diesem Erbe erneut auseinander. Die Antwort war eine Kunstinstallation von Ceal Floyer, die heute noch zu betrachten ist: "Vorsicht Stufe". Eine historische Toleranz sowie eine innere Befriedung ist den Nachgeborenen angeraten. Die These jedoch ist fest verankert und kann als denkmalgeschützte Provokation oder als Herausforderung wahrgenommen werden. 

 

Möchtest du, das dich Gregor Gysi zurückruft, um etwas über das Denkmal von Karl Marx und Friedrich Engels zu erfahren .. dann ab nach Berlin:

Mit Talking Statues holt Kulturprojekte Berlin eine Idee nach Berlin, die in Kopenhagen und London entwickelt wurde und inzwischen auch Nachahmungen in Manchester, Chicago, San Diego, Helsinki und Vilnius erfahren hat: Denkmäler und Kunstwerke im öffentlichen Raum werden mit einem QR-Code ausgestattet. Wer diesen Code mit seinem Smartphone scannt, bekommt einen Anruf vom jeweiligenDenkmal und erfährt dessen Geschichte.

http://www.talking-statues-berlin.de/de/marxengels.php

 


Bildwanderweg in Stadecken-Elsheim

nähere Infos: www.kulturkiste.de

Ausstellungsankündigung 

Burggrafiat Alzey

Vernissage 29.04.2018 

ab 19 Uhr


Die Beschäftigung mit der Welt – Hilfe zur Entwicklung durch Bildung und Kunst

Eine Nachschau zu den Projekten

von afemdi e.V.,  März 2018

Was bedeutet es, sich mit der Welt zu beschäftigen. Was birgt die Erfahrung eines Tages in sich, wenn man engagiert in die Welt schaut. Auch in der Kunst stellt sich diese Frage. Festzustellen ist, dass das Thema „Engagement“ in vielfältigen Facetten jedoch oft im Kunstschaffen verankert ist. Viele Künstler, denen ich in der letzten Zeit begegnet bin, öffnen ihre Kunst auch immer mehr konkreten Entwicklungsprojekten.

Innerhalb der Thematik  „Entwicklungshilfe und Kunst“  ist als Leuchtturm aus Deutschland mittlerweile u.a. der junge Künstler Leon Löwentraut zu nennen. Wie er selbst auf seiner Facebook Seite schreibt, unterstützt er aktuell die UNESCO bis voraussichtlich zum Jahr 2030, in dem er 17 Global Goals / nachhaltigen Entwicklungszielen der UN und Weltgemeinschaft künstlerisch interpretiert und auch Vorort tätig wird, wie z. B. im Senegal.

Viele weitere Beispiele sind mit Sicherheit zu nennen und ihnen auch in ihrem Umfeld bekannt. Ich möchte hier auf den Verein afemdi e.V. aufmerksam machen, der aus dem rheinhessischen Gabsheim heraus vielfältige Projekte fördert, auch immer im Zusammenspiel mit Kunstschaffenden aus der Region. In meinem Blogeintrag „Erdbeermund“ habe ich über die aktuelle Kunstaktion des gemeinnützigen Vereins bereits berichtet.

Nun gesellte sich noch ein Schulklassenprojekt hinzu.  Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin, einigen Eltern und anderen Helfern haben die Kinder der Klasse 4b der Löwenschule Alzey  mit ihrer Osteraktion auf dem Roßmarkt insgesamt 900 Euro eingesammelt, um Kindern aus Kamerun einen Schulranzen mit Inhalt finanzieren zu können. Im Vorfeld wurde intensiv das Thema „Kinderrechte“  im Unterricht behandelt. Sie haben gelernt, welche Rechte es gibt und dass in vielen Ländern Kinder grundlegende Dinge nicht genießen dürfen. Außerdem hat die Gründerin des Afemdi-Projekts, Elke Scheiner, die Klasse in der Schule besucht - und viel Bildmaterial über die Kinder aus Kamerun und das Projekt mitgebracht. So haben die Kinder im Zuge der Aktion auch etwas über das Leben im Kamerun erfahren.

  

 

Mit der Frage Kunst und Entwicklungshilfe beschäftigt sich auch der

aktuelle Kolumne-Beitrag:

„Kunst und Entwicklungshilfe – Kunstgenuss mit schlechtem Gewissen?“

hier mehr lesen

 

Eine Hommage an den UrbanArt Künstler Banksys in der Völklinger Hütte

Sagt ihnen die Völklinger Hütte im Saarland etwas? Nein, dann haben Sie nun die Gelegenheit den Ort sowie einen sehr interessanten Künstler kennenzulernen.

Seit dem 25.03. präsentieren die Macher der Völklinger Hütte den britischen Street Art Künstler Banksys.

Vielleicht haben Sie schon einmal das Graffiti gesehen, wo ein vermummter Demonstrant einen Blumenstrauß wirft.

Der Künstler sagt von sich das er neben Prinzessin Diana auch von Käthe Kollwitz beeinflusst ist. Die große Käthe Kollwitz blitzt auch tatsächlich ab und zu durch seine Werke.

Insbesondere die tiefgründigen Figuren auf schwarzem Grund und deren Verlorenheit vor den sozialen und politischen Gegebenheiten. Nur Bansksy kann sich einer Ironie hingeben, die Käthe so nicht mehr ihren Zeitgenossen mitgeben konnte.

Also nichts wie hin nach Völklingen zur  großen Ausstellung über den UrbanArt-Star Banksy.  Es ist eine Sensation, dass der offizielle Fotograf von Banksy, Barry Cawston, diese außergewöhnliche Kunstprojekte erstmals weltweit in einer Ausstellung mit seinen ganz besonderen Bildern lebendig werden lässt. Damit erfährt der UrbanArt Hotspot Völklinger Hütte eine neue Dimension.

 

Banksys Kunstprojekte „Dismaland“ und „Walled Off Hotel“ erreichten 2015 und 2017 die größte weltweite Resonanz aller Kunstprojekte. Der britische Künstler Banksy ist ein Phantom, dessen Identität die Öffentlichkeit nicht kennt und der doch der Star der internationalen UrbanArt und der König der Underground-Kunst ist. Die Fotoausstellung „Banksy –Dismaland & Others - Fotografien von Barry Cawston“ spürt dem Phänomen Banksy anhand der beiden Kunst-Projekte „Dismaland“ (2015) und dem „Walled Off Hotel“ (2017) nach.

 Infos zur Ausstellung: https://www.voelklinger-huette.org/presse-medien/news

 

 

A Global Footprint - Fresh perspektives: Social Media Clubs schärfen den Blick und setzen Ressourcen frei

Mit diesen in der Titelzeile genannten Attributen wirbt die internetaffine Community unter dem vielsagenden Titel "Social Media Club" auf ihrer Internetseite – und in der Tat: jede Sekunde passiert etwas im World Wide Web. An jedem Ort zu jeder Zeit sind digitale Fußabdrücke zu entdecken. Hoffentlich immer im Bewusstsein des eigenen Handelns und hoffentlich weitestgehend auch selbstbestimmt ohne gravierende Manipulationen. Natürlich ist die Community stark durchdrungen von Interessen – wie soziale Gruppen eigentlich seit Beginn der Zeitrechnung. Wichtig bleibt die persönliche Einschätzung der Wirkungsmächtigkeit des eigenen öffentlichen Handels sowie die Reflexion der darauf folgenden Reaktionen. Eigentlich sind diese Vorgänge auch Nahrung eines lebenslangen Lernens. Nur wer stehen bleibt, regrediert und wird sich letztendlich nicht weiterentwickeln.

 


„Social Media Club” ist eine weltweite, lockere Organisation lokaler Teams, die regelmäßige Treffen von Social-Media-Interessierten veranstalten. Gegründet wurde das Netzwerk 2006 von Chris Heuer und Kristie Wells in den USA. Sozial Media Clubs gibt es mittlerweile in fast jeder bedeutenden Metropole rund um den Globus. Auch Frankfurt ist dabei – engagierte Medienprofis strukturieren und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch rund um Social Media. Der Social Media Club Frankfurt bringt dazu Interessierte zusammen, die sich für die Entwicklung der Medien- und Internet-Branche interessieren und den Nutzen von Social Media für jedermann zugänglich machen wollen (Quelle Internetseite von smcffm). Am 20.03. war es mal wieder so weit. Der smcffm veranstaltete mit der Stadt Offenbach und den Stadtwerken einen so genannten Social Media Walk zur aktuell laufenden Luminale im Rhein-Main Gebiet. Ich hatte mich unter meinem Instagram-Account mkcreation um eine Teilnahme beworben und freute mich - nach der Zusage - am 20.03. direkt dabei sein zu können. Es war eine echt – im wahrsten Sinne des Wortes - „coole“ Veranstaltung. Interessante Gespräche frische Perspektiven, toller Erfahrungsaustausch – und das bei frühlingshaften 4 Grad (gefühlt -4 Grad) Celsius. Auf dem Weg durch Offenbach trafen wir auch Künstler der Luminale, die uns Einblicke in ihre Arbeit gewährten. U. a waren dies Künstler/innen aus dem Atelierhaus B71 (Urban Growing, Public Painting etc), Lena Kleineidam und Nadine Wagner mit einer poetischen Licht- und Soundinstallation (Underwater) und Fabio Kempf, Kunststudent an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung, mit drei provisorischen Sternwarten direkt im Offenbacher Hafengebiet (Sternstunden).

 

 Nähere Informationen zum smcffm unter https://smcffm.wordpress.com/

Labyrinth

Licht-Raum-Klang Installation von Michael Wolff. Vernissage am 07.03.2018 ab 19:00 Uhr in der Christuskirche Mainz, Einführung: Günter Minas, Mainz


Schau-Fenster Kunst in der Alzeyer Innenstadt

Vernissage am

03.03.2018 ab 14 Uhr in der Stadtverwaltung Alzey

Artikel: wochenblatt.de/ 

 

 


Im „Landhaus am Heidenturm“        „Zwischen Winter und Sommer“

Vernissage am 23. März 2018 um 19:00 Uhr 

Veranstalter: AW Art Wonnegau

 


SchauKasten in der Kirchgasse in Alzey

Krawattenkunst – es scheint das Kunst und Mode immer öfters eine Symbiose eingehen. In Alzey beschäftigt sich aktuell die Künstlerin Jadranka Seremet in ihren Werken mit Krawatten.

 

Aus der Ferne laden aktuell zwei verträumte Sitzmöbel zum Verweilen ein. Mir kam sofort die Erinnerung an Thööölke und Wim und Wum vom Altmeiser Loriot. Die Sofas jedoch aktuell ohne Nutzer sozusagen frei und eingerahmt in einem wunderschönen feinen Ornament.

 

Und dann natürlich die Krawatten-Skulpturen. Als „Bänker“ sind mir diese Halswickel wohl vertraut:  In Alzey als Kunst-Skulpturen nicht so groß wie auf der Mainzer Landstraße in Frankfurt – aber Alzey hat ja auch nicht diese Wolkenkratzer wie Mainhatten – obwohl der Chor der Nikolaikirche genau betrachtet auch ganz schön in den Himmel ragt. 

Jadranka Seremet; Schaukasten in der Kirchgasse, Alzey noch bis 28.02.2018


Künstlergespräch im Ausstellungsraum der Kunsthochschule Mainz

am 28.02.2018 um 19 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung F 4 FAKE ein Gespräch mit dem Künstler Mario Hergueta statt. Das Gespräch führt der Kurator der Ausstellung Dr. Justus Jonas

Ort: Umbach 8 / Ecke Große Bleiche

Mario Hergueta - F 4 FAKE

Ausstellungsraum  >apotheke< - Umbach 8 vom 08.02. - 25.03.2018 


Kunst in den Markthäusern Mainz Domplatz


Szenenwechsel;  In der Korbgasse direkt hinter dem Domplatz zu Mainz  werden seit  Dezember 2017 Künstlerinnen und Künstler aus der  Region gezeigt: Renate Ott, Achim Ribbeck , Susan Geel, Alfonso Manella, , Carmen Stahlschmidt und Clemens Strugalla. Präsentiert werden Plastiken aus unterschiedlichsten Materialien, Zeichnungen, Grafiken und großformatige Malerei.  Ab Februar  2018 gibt es ein Szenenwechsel.  Zwei weitere Künstler (Wolfgang Blanke und Karin Huth) lösen die Künstler Alfonso Mannella, Carmen Stahlschmidt und Renate Ott ab. Ein Besuch lohnt sich.

 


Ausstellung: gruppe Impuls(e) im Burggrafiat in Alzey

andere wELTEN

Vom 14. Januar bis 4. Februar zeigt die städtische Galerie eine vielseitige Werkschau der Gruppe Impuls(e) unter dem vielsagenden Titel „Andere Welten“. Bereits 1975 wurde die Alzeyer Künstlergruppe gegründet. Die neuste Ausstellung „Andere Welten“ beinhaltet Mythologien und Märchen ebenso wie Träume und Zukunftsvisionen. Dabei ist es spannend zu erleben, wie die 15 rheinhessischen Künstlerinnen und Künstler ihre Vorstellungen dazu in Ton, Holz, Malerei und Grafik zum Ausdruck bringen. Geöffnet ist die Ausstellung Montag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, Mittwoch und Samstag von 10 bis 12 Uhr, Sonntag und an den Feiertagen 14 bis 18 Uhr. Dienstag und Freitag geschlossen.


Ausstellung:  Glas und Farbe in Bewegung

Birgit Sander und Ortrud Hamm

Ausstellungseröffnung am Mittwoch den 24.01.2018 um 18:30 Uhr in der Finanzagentur Steve Doll, Antoniterstr. 17, 55232 Alzey .